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Wegdornstraße Ecke Ernst-Ruska- Ufer

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Wegdornstraße Ecke Ernst-Ruska-Ufer - die Berliner Fahrradaktivisten Benno Koch und Martin Keune protestieren gegen das fehlende Engangement der Verantwortlichen in Politik und Verwaltung bei der Vermeidung von Unfällen im toten Winkel.

So vermeidet es die Berliner Polizei noch immer konsequent, in ihren Pressemitteilungen Angaben zu den seit mehr als einem Jahr vorgeschriebenen neuen Spiegeln gegen den Toten Winkel zu machen - waren diese vorhanden und waren sie richtig eingestellt? Überprüft die Polizei bei Verkehrskontrollen die vorgeschriebenen Sichtfelder und gibt es dafür geeignete Einstellplätze?

Auch die Berliner Verwaltung schickt Radfahrer in Berlin noch immer auf gefährliche Gehweg-Radwege und aus dem Blickfeld der Autofahrer - Radverkehrsanlagen sind anders als Straßen für den Kfz-Verkehr nicht aus einem Guss und entsprechen auch bei Neubauten oft nicht dem Stand der Technik.

Auch die schwarz-gelbe Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag versprochen: "Der Radverkehr stellt für uns einen wichtigen Bestandteil städtischer Mobilität dar ... deshalb werden wir den Nationalen Radverkehrsplan weiterentwickeln" - tatsächlich ist keine Weiterentwicklung erkennbar, sondern leider noch immer sinnlose Unfälle im toten Winkel von Kfz zu beklagen.

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