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Bhf. Königs Wusterhausen

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Bhf. Königs Wusterhausen - war im Jahr 2000 das Modelprojekt für eine Fahrradwache in Brandenburg, die bis heute existiert. Bis zum Jahr 2005 wurde das Projekt durch das Ordnungsamt der Stadt Königs Wusterhausen mit Sozialhilfempfängern betrieben, ab 2006 bis heute durch das Arbeitsamt mit Hartz-IV-Empfängern.

Die Fahrraddiebstahlzahlen am Bahnhof Königs Wusterhausen schwanken seitdem stark - von 77 Fällen im Jahr 2000 stieg die Zahl auf 190 Fälle im Jahr 2003 und erreichte im Jahr 2006 mit 56 den tiefsten Stand. Im Jahr 2008 lag die Zahl bei 123, im ersten Halbjahr 2009 bei rund 50 Fällen. Am Bahnhof Königs Wusterhausen werden täglich mehr als 500 Fahrräder von Pendlern abgestellt.

Zum Vergleich: Spitzenreiter beim Fahrraddiebstahl in Berlin ist der Bahnhof Schönhauser Allee - hier stehen täglich bis zu 1.000 Fahrräder von Pendlern und Kunden der Schönhauser Allee Arcaden. Laut Polizeistatistik wurden hier von Januar bis August 2008 genau 81 Fahrräder als gestohlen gemeldet.

Sind Fahrradwachen durch Hartz-IV-Empfänger wirklich ein Mittel gegen Fahrraddiebstahl oder doch eher Videoüberwachung und eine stärkere Schwerpunktsetzung bei der Polizei?

Hintergrundartikel Video-Kameras vs. Hartz-IV-Wache

- unter www.benno-koch.de nachlesen

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